Norbert regt sich auf vom 5.11.2007
über
27.000 bis 2011
oder
Visionen
Dies ist nun definitiv der letzte nicht passwortgeschützte NRSA. Ich möchte noch einmal meine Gründe nennen. Ich habe einfach keine Lust mehr, Zielscheibe von Leuten zu sein, deren einzige Tätigkeit für diesen Verein es ist ihr Passwort in ein Internetforum zu schreiben und dann beleidigend oder diskreditierend über einen herzuziehen. Die können sich gerne andere Leute aussuchen. Nun gehe ich nicht davon aus, dass meine Berichte so toll sind, dass dafür irgendjemand Aktivität entwickelt, aber ich danke schon einmal allen Auswärtigen, die von sich aus Emails geschrieben haben, sich für die Berichte bedankt haben, teilweise auch inhaltliche Kritik geäussert und sich eigentlich damit ein Passwort erarbeitet haben. Ihr seht, die Schwelle ist nicht hoch, aber allemal möchte ich ungefähr wissen, mit wem ich es zu tun habe. Sprich: Klarname, Username der einschlägigen Foren und eine Emailadresse hätte ich schon gerne. Aber ihr werdet im laufe dieser Woche eine entsprechende Vorschaltseite finden, wo das nochmal alles ganz genau drauf steht. Wenn ihr jetzt schon ein Passwort beantragen wollt, dann wendet euch an netzmeister[a]fc42.de. Was haben wir sonst diese Woche? Geschätzte 1.900 km für einen Punkt und viel absurden Spass auf einer Dauertour.
Habe ich nicht in dem kurzen „NRSA“ von Mittwoch irgendwas davon geschrieben, dass ich lieber mit den Veteranen um die ganze Welt fahre als mit der Bremenbesatzung noch einmal nach Bremen? So ungefähr kam es dann am Freitag, denn bei einer solchen Tour besteht ein Bus eigentlich nur aus den Guten, den Alten und der 1. Reihe (am Tresen). So fand sich eine Mischung von bekannten Gesichtern beim Bus ein, der erfreulich pünktlich kam. Da wir den gleichen Busfahrer wie Dienstag hatten konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Und der 2. Busfahrer hat uns auch schon häufiger gefahren, und das eigentlich auch immer ganz gut. An dieser Front war somit schon einmal Ruhe und auch sonst sah alles ganz entspannt aus. Wir machten es uns direkt hinter Schatzi bequem, dahinter dann Geschwister aus Lün. und unsere Damenfraktion. Wenn A.K. mit ist, dann heisst das auch immer bestes Catering (und das auch noch absolut gesund mit geschnippeltem Gemüse und so). Direkt neben uns machte sich die AFM-Abteilungsleitung breit, was auch für einen Heidenspass sorgte, aber was die 49 % Lösung ist, woher die Blumen im richtigen Moment kommen und welche Visionen Alex auf der JHV verkünden soll, das bleibt jetzt mal unser Geheimnis. Wobei letzteres in der Überschrift angedeutet ist. Aber nicht dass ihr glaubt, dass unser Realist Alex nun Visionär wird, ich wollte ihm diese Visionen eher aufdrängen. Vor der Fahrt war die Rückscheibe des Busses jedoch so kahl. Und da ich gerade die Intergalaktische Zaunfahne in der Hand hatte, lag es nahe, die dort zu vertauen. So kamen die intergalactischen zu ihrem ersten Fanbus. Wobei nur ein Mitglied mit war.
In einem solchen Auswärtsbus sind eigentlich die meisten Leute AFM-Mitglieder, trotzdem lohnt es sich anscheinend, mal rumzugehen und ein paar Mitgliedsanträge auszuteilen. Denn kurze Zeit später konnte sich die AFM über 4 neue Mitglieder freuen. Willkommen im Verein. Sollte nebenbei irgendein Leser dieser Kolumne noch nicht diesem Klub angehören, dann kann ich nur dringend auffordern, sich entweder übers Internet einen Mitgliedsantrag zu besorgen oder aber beim nächsten Spiel im Container der AFM aufzuschlagen und dort einen zu unterschreiben. Es kann doch nicht sein, dass wir als Verein nur 10 % der Mitglieder unseres Lokalrivalen haben. Soviel Mitglieder wie Plätze im Stadion (und nein, liebe Zyniker, dieses Ziel wird nicht erreicht, indem wir Plätze abreissen), das muss und das sollte unser Ziel sein.
Wobei hierbei mal die Hamburger angeguckt werden, denn die AFM hat erstaunlich viele auswärtige Mitglieder. Grob geschätzt ca. 30 % aller Mitglieder. Man kann in diesem Verein nebenbei auch Sport treiben und dafür gibt es auch ganz tolle Abteilungen. Da könnt ihr auch eintreten. Wobei mir im Bus ja schon ein Wechsel aus der AFM nahe gelegt wurde. „Dann sparen wir richtig Geld.“ Nix da, ich will weiterhin meine Auswärtsfahrten finanziert haben.
Wir kamen gut voran und dies auch ohne irgendwelche Pausen. Erstaunlicherweise blieb das Klo bis hinter Hannover zugeschlossen und trotzdem machten wir keine Pinkelpause. Klar, nun wird am frühen Morgen nicht so Hardcore gesoffen, eine Leistung war das trotzdem. Nebenbei – komischerweise fällt mir das nun bei Pinkelpausen ein – waren zum ersten Mal seit gut zwei bis drei Jahren die Chaotiker im gleichen Bus wie unsere Gruppe. Das ist ja schon beinah ein Rückblick auf alte Zeiten.
Das Bustippspiel war interessant. Normalerweise neigen Fussballfans ja zu einem gewissen Zweckoptimismus, daher wird eigentlich immer mehrheitlich auf St. Pauli getippt. Bei normalen Spielen sind Tipps auf die Heimmannschaft selbst die absolute Ausnahme und werden nur ein bis zweimal abgegeben. Dies war in diesem Bus nicht der Fall. Beinah 40 % aller Teilnehmer tippten einen Heimsieg. Man merkt, dass der Optimismus unter den Leistungen der letzten Wochen gelitten hat.
Die Hinfahrt wurde ansonsten entspannt mit den 11 Freunden (der Rangers Artikel ist richtig übel, mit der Argumentation rechtfertigt man auch das ständige „Juden Berlin“ im Osten, aber lest den am besten selbst), dem besten Catering der Welt und vielen lustigen Gesprächen verbracht. Nur eine Frage war noch ungeklärt, nämlich wo ich denn meine Fotokarte bekomme. Gerade als mich dieser Fakt vielleicht etwas beunruhigen tat, kam auch schon eine SMS von Christian D., der anscheinend die SMS unseres Pressesprechers weiterleitete, die folgenden Wortlaut hatte: „Karten sind hinterlegt bei Avia-Tankstelle in der Sinsheimer Straße 42. Keine Angst. Ist nicht gross hier. :-)“ Da kann doch nix schief gehen: der Bus mit einem Intergalaktic Zaunlappen geschmückt und die Tickets liegen in der Hausnummer 42.
Immer noch ging es zügig voran. Nur das Navi verwirrte etwas, da es bei einem Restweg von 150 km und einer Uhrzeit von 14 Uhr irgendwas von Ankunft 17 Uhr anzeigte. Und meine Vermutung, dass das Navi noch in der Sommerzeit ist, wollten die Busfahrer nicht gelten lassen. Richtig war sie trotzdem.
So erreichten wir also kurz vor 16 Uhr das beschauliche Sinsheim und das noch beschaulichere Hoffenheim. Der Ortsteil ist nebenbei extra mit einem gesonderten Schild an der Autobahnausfahrt kenntlich gemacht worden.
Ortschild – und da ist auch schon die Avia Tankstelle. Ich also im Hechtsprung aus dem rollenden Bus und hin zur Tankstelle. „Nicht gross hier“? Das mag ja sein, aber die Füsse der Flutlichtmasten befanden sich ca. 100 Höhenmeter über mir und am anderen Ende des Dorfes. Und so ganz leicht sind Kamera und Laptop dann doch nicht.
Warum eigentlich dieser etwas skurrile Lagerort Tankstelle? Ganz einfach: direkt daneben ist die Geschäftsstelle von Hoffenheim. Die ihren Zaun nebenbei mit einer Plakette zu Ehren von Ditmar Hopps 65sten Geburtstag verschönert hat. Man merkt schon, dass der bekannteste Sohn der Stadt einiges bezahlt hat. Aber diesem Punkt widmen wir später noch etwas mehr Text.
Womit wir sowieso bei dem etwas zwiespältigem Thema „Hoffenheim“ sind. Retortenverein? Ja, irgendwo ja, denn Tradition haben die nicht wirklich. Jedoch muss man sagen, dass das Dorf sehr sympathisch und sehr fussballverrückt rüber kommt. Viele Flaggen hängen aus den Häusern und die ganzen Einzelhändler hatten Hoffenheim Shirts an. Der Ort befindet sich an Spieltagen de facto in einem Belagerungszustand, denn Parkplätze oder so etwas gibt es nicht wirklich. Nebenbei ist der Ort ganz pittoresk.
Mein Aufstieg begann, und da konnte auch der Hinweis einer Polizistin, die ich nach dem Weg fragte (jaja, nicht mit Polizei reden, kann man auch später regeln! Wie denn bitte hier?), nicht helfen. Sie meinte nur: „Nach dem Spiel geht es ja runter.“ Laut fluchend ging es also den Berg hinauf, bis ich oben am Stadion ankam und den Presseraum betreten konnte. Der hatte dann wieder alles von einem sympathischen Dorfverein. Getränke etc. gab es in einer kleinen Abstellkammer, die Leibchen in einer Kabine für Jugendspieler. Was so ein bisschen Sorgen machte, war, dass es kein UMTS und Handynetz gab. Aber zu diesem Zeitpunkt bin ich noch davon ausgegangen, dass dies dann „auf dem freien Feld“ besser wird.
Kommen wir nun zu dem Phänomen Hoffenheim. Fakt ist, dass es sich hier erstmal um einen Verein handelt, der zu Profifussball wie die Jungfrau zum Kinde kommt. Aus eigenen Mitteln und mit „normalen“ Sponsoren ist der Verein nicht annähernd tauglich, in den ersten 5 Ligen des Landes zu spielen. Und dann kommt Ditmar Hopp ins Spiel. Diesem kann man hier definitiv nicht vorwerfen, dass er sich nun zufällig sein Spielzeug ausgewählt hat, denn es handelt sich wohl um seinen Heimatverein, für den er auch mal gekickt hat. Sprich, er macht dass mit Hoffenheim was wir ja auch mit St. Pauli machen würden, wenn wir Milliardäre wären. Oder ihr etwa nicht? Insofern muss man damit auch milder umgehen, als mit irgendwelchen anderen Leuten, die ihr Spielzeug nach etwas anderen Kriterien suchen. Das jedoch ein Profifussballverein hier überleben kann, ohne dass Hopp ordentlich Geld hinzuballert, dass muss niemand glauben. Aus der Region würden sich vielleicht ein paar Erfolgsfans und ein paar Erfolgssponsoren finden, aber ob die wirklich dauerhaft ein Überleben im Profibereich sichern sei mal in Frage gestellt. Und noch was muss Hopp einfach begreifen: Dass sein System Neider auf den Plan ruft und dass er bei anderen Fussballfans nicht gerade beliebt damit wird, das muss er begreifen. Und dass sich so etwas auch mal in Sprüchen unter der Gürtellinie niederschlägt muss er auch begreifen. Sonst sollte er Hallenhalma sponsoren.
Womit auch wieder einen Bogen zum Plakat auf braun-weisser Seite gespannt wäre. Ich bin eher kein Freund von analen Plakaten, und nackte Männerhintern, die aus Hosen gestreckt werden, sind schlichtweg nur eines: bah! Das hätte man auch kreativer und ohne anale Anspielungen bringen können.
Und da waren wir dann beim Spiel. Ja, liest denn die Mannschaft meine Kolumne? Ja, genau, so will ich euch sehen! Blut, Schweiss, Tränen. Schön auch mal ein paar gelbe Karten abholen, schmutzig spielen, sich nichts gefallen lassen. Dass nach vorne nicht sehr viel ging und wir ohne den Elfmeter nie ein Tor gemacht hätten, ist noch ein kleiner Schönheitsfehler, aber das ist okay. Insbesondere gegen diese starke Truppe, die auch noch einen Lauf hat. Der weitere Schönheitsfehler ist, dass Morena den Ausgleich netzte, aber an den Ball muss er ran, und dann passiert so etwas mal. Leider. Egal, wenn wir diese Leistung immer zeigen würden, dann würden wir auch locker unsere 42 Punkte holen. Und es war auch beeindruckend, wie Takyi aus seinem Tief kam und endlich mal wieder eine gute Leistung zeigte.
Stimmung? Was erwartet ihr? Hoffenheim klebt Reviermarkierungsaufkleber mit dem Aufdruck „Hoffenheim Supporter“. Das sagt doch schon alles, oder? Und bei uns wurden alle Südleute durch einen Singsang von Liedern, die nicht älter als vier Jahre sind, überfahren. Das ist in einem Block, der zu gut 75 % aus Südleuten besteht, nicht gerade sinnvoll. So singt man Stimmung kaputt. Denn wenn der ganze Block mal Gas gab, dann war das schreiend laut zu hören.
Wir haben hier zwar einen Verein, der von einem Menschen gesponsort wird, der mit Hightech sein Geld macht, aber das heisst noch lange nicht, dass man hier ein UMTS Netz hat. Und so konnte ich in der Halbzeit zusehen, wie die Datenpakete per Schneckenpost nach Hamburg übertragen wurden. So kam der ärmste Josip nur zu drei Bildern anstelle der sonst so üblichen 10 Bilder, aber ein Bild war als Teaser ja unumstritten, und das war dabei. Der Fakt des fehlenden UMTS Netzes hat wahrscheinlich auch alle Freunde des AFM-Radios schwer getroffen, denn auch dieses funktionierte schlichtweg nicht, da es eben ein UMTS Netz braucht. So waren die Jungs zur Untätigkeit verdammt und hatten ihren grossen Auftritt nur, als einer von Ihnen Stani einen Platz anbieten konnte, was aus Hamburg wohl direkt mit „Du Schleimer“ kommentiert wurde.
Damit sind wir nun beim Schiedsrichter. Eine Person, die normalerweise in dieser Kolumne keine Rolle spielt. Spielentscheidend war das alles nicht und in den entscheidenden Szenen lag er erstmal richtig. Denn auch eine Vergrösserung des Bildes und die 25. Fernsehwiederholung zeigt nicht, dass der Hoffenheimer Spieler beim Handspiel wirklich geschubst wird. Mal ganz davon ab, dass der hinter ihm stehende Hoffenheimer Spieler sich tierisch aufstützt.
Genug des Spiels, Leibchen abgeben und in Richtung Bus. Im Presseraum wurde noch über „fette, zufriedene, chauvinistische Winzerschweine“ diskutiert, aber das hab ich nicht mehr mitbekommen, ich stand da schon im Wald (da parkten nämlich die Busse) und wunderte mich über das Schild, dass in diesem Wald ein aggressiver Bussard lebt. Na herzlichen Glückwunsch. Wenn der seine Aggressionszone noch etwas ausbreitet, dann wird Fussballspielen in diesem Stadion interessant. (Foto ging leider nicht, da definitiv zu dunkel, um das überhaupt zu fokussieren) Wobei ich gerade merke, dass ich noch gar nichts zu der Hütte gesagt habe. Wenn man behauptet, dass Kaiserslautern von dem Stadion dominiert wird, dann war man noch nicht in Hoffenheim. Von überall her sieht man die Flutlichtmasten und nachts bei Beleuchtung thront das Stadion wie ein UFO über der Stadt. Alles im allen ein angenehmer Dorfplatz, der spätestens in zwei Jahren leider dem Grössenwahn zum Opfer fällt.
Man sammelte sich so am Bus, wobei die Beurteilung des Spieles sehr auseinander fiel. Von „war gut“, über „ganz okay“ bis zu „dreckige Scheisse“ gingen die Beurteilungen doch deutlich auseinander. Aber nicht aus diesem Grund hatte eine unserer Damen schlechte Laune. Eher weil sie eine Begegnung der Ultraart gemacht hatte und von einer Ultra angemeckert wurde, dass sie doch mitten im Block stünde und nie gesungen hätte und sich gefälligst woanders hinstellen sollte. Nun ja, nicht nur dass ich das Gegenteil fototechnisch beweisen kann, es ist wohl doch auch immer noch etwas anmassend, Leute so anzugehen. Ich hoffe mal, dass das Ganze eher an einer kleinen emotionalen Schieflage nach einem aufreibenden Spiel lag.
Kurzum, die gute Laune war dahin, aber so hatte ich wenigstens einen Schnapsmittrinker. Den fand ich nun auch in dem paar Vorsitzenden (aktueller und Vorgänger), die bei Whisky Cola in Erinnerungen a la „früher wurden wenigstens Tannenbäume geklaut“ schwelgten.
Wir versuchten noch (in einer vollkommen irrigen Annahme, wie weit das ist) die Sperrung am Kirchheimer Dreieck zu umgehen, indem wir vor 22 Uhr da sind (nebenbei wurde das auch schon ab 20 Uhr gesperrt), schwänzten so Pausen, überfuhren dann noch eine angesetzte Pause, aber trotzdem blieb alles ruhig, trotzdem schafften wir es mit leerem Klo nach Hamburg. Ich widmete mich solange dem mitgebrachten Wein, der mit „das pelzt“ zu umschreiben war. Gerade als wir alle Bettschwere erreicht hatten, wurde unsere Ruhe noch einmal ein bisschen gestört, denn ein Mitfahrer hatte sein Portemonnaie verloren. Aber auch das konnte nach ein bisschen Suchen in den Schuhen eines anderen Mitfahrers geortet werden.
Aber irgendwie war die Tour zu kurz, denn gerade als ich einschlief, hatte uns Hamburg wieder. Noch kurz aufgeräumt und noch ein bisschen den Jolly Tresenmann geärgert, der nämlich schon um drei zumachen wollte, als dann die ersten Hoffenheim-Überlebenden bei ihm eintrudelten. Und gerade als die bettschwer waren, trudelten wir halt ein. Danach ging es ab nach Hause, wo kurz nach sechs schon die Blödzeitung (ein Nachbar bekommt die morgens zugestellt) mit dem Bericht vom Spiel wartete. Was will man mehr?
Sonntag ging es dann in deutlich kleinerer Besetzung nach Braunschweig. Immerhin vier Irre (davon drei Hoffenheimfahrer) hatten noch nicht genug Fussball und machten sich auf den Weg in die braune Stadt, in der niemand was sagt. Hinfahrt? Ereignislos! Ausser vielleicht dass es a. keine Kago-Werbung mehr auf Raststätten gibt und b. die Portion Pommes Allertal sehr ordentlich war.
In Braunschweig diesmal relativ wenig Personen der Marke Nazi, aber wirklich sympathisch wird das dort nicht mehr. Leider verkackte unsere Truppe mit 0-1, was auch an einer gelb-roten Karte für Jono lag, aber nicht nur. So war einem kalt und man hatte gut 1.900 km dieses Wochenende für immerhin einen Punkt und ein Tor abgerissen.
Das Hamburger Abendblatt, das von einer Behelfstribüne über der Nordkurve und einem Bau der Haupttribüne vor der Nordkurve berichtet. Erstmal prinzipiell eine gute Idee, da nun mal im Endstadium die Haupttribüne und die Südkurve das Geld einsammeln (Stichwort Logen) und auch wenn man das nicht mag, so ist dieses leider für Profifussball unabdinglich. Nur was auch jedem klar sein muss: Die Haupttribüne sollte im Sommer 2006 12 Millionen Euro kosten, sie wird jetzt nicht weniger kosten. Das heisst also, dass wir irgendwo her Fremdkapital brauchen. Und da heisst es: Vorsichtig sein, denn sehr viel können wir nicht verkaufen und wir hatten ja bewusste Gründe, warum wir das Geld für den Stadionbau erwirtschaften wollten und dann erst bauen wollten und eben nicht anders herum. Hier gilt es also das Finanzierungsmodell sehr gewissenhaft zu prüfen, bevor man einen Präsidenten dafür bejubelt. Fakt ist aber, d